Gegen 'Musik'-Gedudel wo man geht und steht,
für akustische Selbstbestimmung

Unterstützer:
Vladimir AshkenazyMarkus BeckerPaul Badura-SkodaJustus Frantz
Dieter HallervordenThomas HengelbrockGidon KremerChristiane Nüsslein-Volhard
Ranga YogeshwarIngo MetzmacherChristoph PrégardienNina Kronjäger
Peter SodannThekla Carola Wied

Akustische Selbstbestimmung?

Im privaten Raum ist 'Musik' - oder was ein jeder dafür halten mag - kein Problem. Selbst im öffentlichen Raum nicht, solange deren Liebhaber Kopfhörer benutzen. Sie wird aber zum Problem, wenn einzelne Menschen den Rest der Welt zum mithören zwingen.

Musik im öffentlichen Raum gehört leider zum Alltag: in Geschäften, Einkaufszentren, Kaufhäusern, Restaurants, Cafés, Hotels, Bahnhöfen, Warteräumen (besonders perfide: in Arztpraxen), Toiletten, Telefonschleifen usw.

In einigen wenigen Fällen mag Umsäuselung, oder je nach angestrebtem Zweck, Bombardierung mit Musik (dann aber bitte bei geschlossenen Türen!) verständlich sein: wenn es z.B. darum geht, die Eltern aus dem Klamottenladen fernzuhalten, oder "Dunkle Ecken" sicherer zu machen. Im Grossen und Ganzen aber gilt:

Zwangsweise Beschallung geht auf die Nerven,

vermindert die Konzentrationsfähigkeit,

lässt den Blutdruck steigen

und schadet letzlich unserer Gesundheit.

Die Musikvorlieben der Menschen sind verschieden: Was dem einen gefällt, stört den Anderen, kann einen dritten sogar aggressiv machen.

Es ist nicht die Lautstärke allein. Es ist die Tatsache, dass sich Klänge nur mit teurem "Kapselgehörschutz" vollständig neutralisieren lassen (billiger tut's nicht, Ohropax schon garnicht!). Die Augen kann man schliessen, die Nase kann man sich zuhalten, das Fluchtorgan Ohr ist IMMER dabei. Wirkliches Weghören gibt es nicht.

Was denken wir, jenseits blumiger Versprechungen, wirklich üeber Musikberieselung? Infratest-Dimap hat das untersucht:

50% der Deutschen fühlen sich davon genervt bis sehr genervt.

30% ist es gleichgültig und nur

20%, eine Minderheit also, kann seine akustische Umwelt nicht ungefiltert ertragen.

Diese Zahlen sind nicht altersabhängig:

Originalton zweier etwa zwanzigjähriger Mitarbeiterinnen in einem Geschäft eines großen Handelskonzerns auf die Bemerkung eines Kunden, dass es mit der Beschallung hier besonders schlimm sei: „Sie habn's gut, Sie können gleich wieder gehn“.

Die representative Umfrage finden Sie hier.

Soll das so bleiben?

Weil niemand den Mund aufmacht? Niemand? Doch, es gibt Menschen, die das tun. Wir sind diese Menschen, organisiert im bundesweit aktiven Verein LAUTSPRECHERAUS Unser Verein setzt sich für akustische Selbstbestimmung ein: Jeder darf - wann und wo auch immer - die Musik hören, die ihm gefällt, solange er damit keine anderen Menschen stört, belästigt oder bevormundet! Ebenso hat jeder das Recht, Ruhe für sich zu beanspruchen.

Niemand muss sich, wo er geht, steht oder sitzt, ständiger Beschallung durch Hintergrundmusik ausgesetzt fühlen. Diese Beschallung ist unnötig und vermeidbar.

Es kann nicht sein, dass der öffentliche Raum ausschließlich von einer kleinen gesellschaftlichen Gruppe okkupiert wird. Alle müssen auch in akustischer Hinsicht wieder als gleichberechtigte Bürger behandelt werden.

Das ist unser Ziel, und dafür brauchen wir Sie, die Sie sich ebenfalls belästigt fühlen. Je mehr Mitglieder wir sind, desto deutlicher wird unsere Stimme von der Politik gehört. Wir artikulieren unser Anliegen klar und unmissverständlich und leiten es den entsprechenden Gremien des Deutschen Bundestages zu.

Wir – die Mitglieder des Vereins LAUTSPRECHERAUS - fühlen uns dem 11. Gebot des verstorbenen Schriftstellers und Satirikers Robert Gernhardt verpflichtet, der dort kurz und prägnant verkündet hat: „Du sollst nicht lärmen!“ Die österreichische Stadt Linz geht mit gutem Beispiel voran, Informationen finden Sie hier Hörstadt Linz

Darum: Schließen Sie sich uns an, wenn Ihnen akustische Selbstbestimmung am Herzen liegt: Werden Sie Mitglied!

Unser Informationsblatt zum Weiterreichen finden Sie HIER.

Schauen Sie sich auch das einmal an (Vorsicht! Satire!): Dudelstopp!



Vorsitzende


Katharina Pfaff, Darmstadt
Tel.: 06151 - 627 66 88
Email: vorsitzende-ad-lautsprecheraus-punkt-de
Stellvertretender VorsitzenderDr. phil. Dieter Maier, Frankfurt/M.
Schatzmeister

Gottfried Krause, Frankfurt/M.
Email: schatzmeister-ad-lautsprecheraus-punkt-de
Beisitzer Karin Fiedler, Manfred Reuthe,
Claus Sebastian
Leiterin der Geschäftsstelle




Gerlinde Gorzel
Ströbitzer Schulstrasse 13b
03046 Cottbus
Tel.: 0355 - 49 48 573
Email: geschaeftsstelle-ad-lautsprecheraus-punkt-de
("-ad-" und "-punkt-" bitte durch die Email-üblichen Zeichen ersetzen)

Spendenkonto des gemeinnützigen Vereins "LAUTSPRECHERAUS"

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